Krokus
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Hellraiser

Hellraiser

Release : 15.09.2006

Media :
CD/ Ltd. Digipak

Members

Marc Storace:
    vocals

Mandy Meier:
    guitars

Tony Castell:
    bass

Dominique Favez:
    guitars

Stefan Schwarzmann:
    drums

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Ausgerechnet in der beschaulichen Schweiz, im kleinen Städtchen Solothurn, erwacht im Jahr 1974 bei fünf jungen Herrn mit Namen Fernando von Arb, Chris von Rohr, Freddy Steady, Jürg Nägeli und Tommy Kiefer der Wunsch, Rock `n`Roll zu machen. Wirklich Beachtung schenkt dem Treiben zuerst allerdings niemand – eine Szene existiert zu dieser Zeit in der Schweiz so gut wie nicht und im Bewusstsein der restlichen Welt funkeln Scheinwerferlichter und Glamour an Orten wie Hollywood oder Las Vegas – nicht aber in Solothurn.

Die fünf Herrschaften, die unter dem Namen Krokus formieren, hadern jedoch nicht lange mit ihrem Schicksal, sondern beschließen kurzerhand, nach Spanien zu ziehen, um in den Clubs der Costa Brava ordentlich anzuheizen. Dort kann die Gruppe neben etlichen Erfolgen auch eine gewaltige Portion Liveerfahrung einheimsen und macht sich, den Staub der Straßen noch im Mund, gleich nach ihrer Rückkehr in die Schweiz daran, ein Album aufzunehmen.

Von da an scheint sich die energiegeladene Unternehmungslust, mit der die fünf Eidgenossen all ihren Zweiflern entgegen gehalten haben, zu verselbständigen: das Album „Painkiller“ erscheint, mit Mark Storace kommt ein neuer Sänger an Bord (Chris von Rohr hatte bis dahin diesen Job übernommen), der dank seiner außergewöhnlichen Stimme der Band einen weitern Schub verpasst. Als mit ihm dann 1979 die Scheibe „Metal Rendezvous“ veröffentlicht wird, haben die Eidgenossen längst erkannt, was für ein Gewächs in ihren alpenländisch geprägten Gefilden gediehen ist. Das Album mausert sich zum Mega-Erfolg und heimst mit über 150.000 verkauften Einheiten Dreifach-Platin ein.

Mit dem darauffolgenden Album „Hardware“ wird schließlich auch die internationale Szene auf Krokus aufmerksam: ersten England-Dates folgen etliche Shows in den USA. Gitarrist Tommy Kiefer wird zu dieser Zeit durch Mandy Meier ersetzt, der nach einem kurzen Ausflug zu Gotthard im Jahr 2006 schließlich wieder bei der Band landen soll.

Anfang der Achtziger erreichen Krokus mit den beiden Erfolgsalben „One Vice At A Time“ und „Headhunter“ Platinstatus in den USA und Kanada. Längst hat man dort die Authentizität der Gruppe zu schätzen gelernt, längst die Echtheit gespürt, mit der sich Krokus ihren steinigen Weg aus der Schweizer Alpenregion ins internationale Scheinwerferlicht gekämpft haben.

Und auch wenn Bandmitbegründer Chris von Rohr im Jahr 1984 die Gruppe aufgrund Meinungsverschiedenheiten mit dem Management verlässt, manifestiert sich mit Krokus ein Original, das endlose Tourneen, Straßenstaub und Abenteuer nicht scheut und den Rock ´n´Roll lebt und atmet wie kaum jemand.

Über 30 Jahre sind seit der Bandgründung inzwischen vergangen – Krokus haben Hochs gefeiert und Tiefs gemeistert; Besetzungswechsel mit Bravour gemeistert und dabei zahlreichen Szenegrößen beim Aufstieg und Fall zugesehen. Während sich diverse Möchtegern-Rocker auf der Suche nach ihrem Image für die Musikindustrie verbogen haben, sind Krokus stets Krokus geblieben, egal was um sie herum und mit ihnen passiert ist. Und während die Szene permanent versucht hat, sich neu zu definieren, haben Krokus mehr Geschichten erlebt und geschrieben, als selbst das dickste Buch dieser Welt fassen könnte. Und halten bis heute den Championtitel der erfolgreichsten Schweizer Band aller Zeiten inne (auch ihr letztes Album „Rock The Block“, Nr. 1 in der Schweiz, steht erneut kurz vor Platin und hatte die Band auf Tour durch komplett Amerika, sowie Europa und Russland geführt).

Und sie atmen weiter. Fett groovend, schwer rockend, sehnsuchtsvoll bluesig und über alle Maßen souverän erzählen und leben sie anno 2006 in aktuellen Songs wie „Midnite Fantasy“, „Angel Of My Dreams“ oder „Hangman“ den wahren Rock ´n´Roll, wie es kaum mehr jemand vermag zu tun.

„Hellraiser“ heißt das frische und dennoch erfahrene und reife Album der Band, die auch wenn sie länger als die meisten anderen dabei ist, dennoch nach wie vor als Frischzellenkur für die ganze Rockszene gilt.
Produziert wurde die Scheibe von Dennis Ward (u.a. Mitglied bei Pink Cream 69 und Produzent von House Of Lords, Pink Cream 69, etc.

Krokus ist es einmal mehr gelungen, der Welt zu zeigen, was echter Rock ´n´Roll ist – und dass man ihn in irgendwelchen Trends, künstlich erzeugten Skandal-Images, bloßem Erfolgswahn oder halbherzigen Einstellungen nicht wieder finden kann. Punktgenauer wie jedes Schweizer Uhrwerk, intensiver wie jeder Schweizer Käse und delikater wie jedes Stück Alpen-Schokolade zeigen Krokus eindrucksvoll, dass Rock ´n´Roll ohne sie einfach nicht auszudenken wäre.
 

KROKUS - Hellraiser

AFM CD 138-2

AFM CD 138-9

Release Date: 15.09.2006

Format: CD/ Ltd. Digipak


Pics:

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