Mob Rules
Latest Release
Cannibal Nation

Cannibal Nation

Release : 19.10.2012

Media :
CD, Ltd. Digipak

Members

Klaus Dirks:
    vocals

Matthias Mineur:
    guitars

Sven Lüdke:
    guitars

Markus Brinkmann:
    bass

Jan Christian Halfbrodt:
    keyboards

Nikolas Fritz:
    drums

Mob Rules sind dafür da, um Träume zu erfüllen: nämlich unsere Träume“, erklärt Sänger Klaus Dirks, der zusammen mit Gitarrist Matthias Mineur die norddeutsche Formation vor 18 Jahren gegründet hat. „Wir haben uns noch nie gefragt, ob irgendetwas besonders viel Sinn macht, ob ein Song oder ein Arrangement auf Widerstand stoßen könnte.“ Möglicherweise stand auch deshalb der neue Albumtitel niemals in Frage, denn: „Wir fanden ihn gut, und damit war er beschlossene Sache.“ Eventuelle Bedenken, dass der Titel „Cannibal Nation“ bei einer Band, die sich an der Schnittstelle zwischen Rock, Prog- und Power-Metal breitgemacht hat, möglicherweise falsche Assoziationen weckt und daher irreführend sein könnte, haben die sechs Musiker nicht gelten lassen. Dirks: „Wer bei dem siebten Album einer Band, die so konsequent wie wir an ihrer stilistischen Ausrichtung festgehalten hat, noch immer nicht weiß, dass hier mitnichten derbes Geprügel stattfindet, dem ist eh nicht zu helfen. Mob Rules stehen und standen immer schon für tiefmelodische Songs und eine rockig-metallische Attitüde, da darf ein Begriff auch mal provozieren.“ Warum überhaupt der Titel „Cannibal Nation“? „Einer der neuen Songs, der textlich durch die Gräueltaten des afrikanischen Despoten Jean-Bédel Bokassa inspiriert wurde, heißt so. Wir fanden den Titel cool, also ab dafür!“

 

„Cannibal Nation“  ist also die siebte Studioveröffentlichung der Gruppe und überzeugt durch ihre variantenreichen, Hook-lastigen Arrangements und eine durchgehend hochenergetische Produktion. In die Karten gespielt hat MOB RULES dabei sicherlich die Fertigstellung des eigenen ´Dwelling Mound Studio`, das Gitarrist Sven Lüdke für sich und seine Band errichtet hat und in dem weite Teile der Aufnahmen stattfanden.  Im ´Dwelling Mound` konnten MOB RULES erstmals auch unter Studiobedingungen komponieren, mit dem Ergebnis, dass jeder Song bis ins Detail ausgefeilt und auf den Punkt gespielt klingt. Vom progmetallischen Opener ´Close My Eyes` und dem direkten Nachfolger ´Lost` mit seinem starken Hook, über die erste Single ´Ice & Fire`, bei der sich MOB RULES von der Geschichte der verschleppten kolumbianischen Politikerin Íngrid Betancourt inspirieren ließen – die stimmungsvollen Orchester-Parts der Nummer stammen übrigens von Michael ´Miro` Rodenberg (u.a. Avantasia) –, und den Geschehnissen um die Erstbesteigung des Mount Everest in ´Scream For The Sun`, bis hin zum finalen ´Sunrise` und seinem akustisch-kühlen Flair wurde hier jeder Song mit Verstand und Leidenschaft arrangiert. „Mitunter wurde jede einzelne Note dreimal umgedreht, bevor wir wirklich zufrieden waren, manchmal schrieb sich eine Nummer aber auch in wenigen Stunden quasi von selbst.“ Wie etwa der starke Rocker ´Tele Box Fool` und seiner Kritik an der immer niveauloser werdenden Fernsehkultur.

 

Zu spüren ist auf „Cannibal Nation“ vor allem das große Selbstvertrauen, das MOB RULES mittlerweile in sich und ihre Fähigkeiten haben. „Wer wie wir bereits zum wiederholten Mal in Amerika gesagt bekommen hat, dass wir als absolute Kultband und Maß der Dinge gelten, der schreitet nicht mehr von Selbstzweifel gebeugt, sondern selbstbewusst durchs Leben“, erklärt Dirks und bezieht sich dabei unter anderem auf den rauschenden Erfolg beim 2011er Progpower-Festival in Atlanta, als MOB RULES zum zweiten Mal nach ihrem San Francisco-Trip 2007 auch in Übersee abräumten. Mag sein, dass sich die norddeutsche Gruppe in den zurückliegenden zehn Jahren mehr Unterstützung durch die heimische Presse gewünscht hätte, für die selbstsichere Haltung aller sechs Bandmitglieder war dies ohne Belang. „Ich möchte jetzt nicht den Vergleich mit dem Propheten, der im eigenen Land nur wenig gilt, in den Mund nehmen, denn von bestimmten Medien werden wir ja absolut wertgeschätzt. Wir sehen uns mittlerweile sowieso als international relevante Band, die es gar nicht jedem Recht machen will, sondern ihre ganz eigene Nische gefunden hat.“ Klingt aus diesen Worten etwa Arroganz heraus? Dirks: „Nein, überhaupt nicht, aber wir sind nun andererseits auch nicht mehr in der Position, irgendjemandem irgendetwas beweisen zu müssen. Wenn man uns mag? Prima, wir freuen uns total darüber. Und wenn nicht? Was soll`s!? In erster Linie wollen wir ja sowieso uns selbst von der Qualität dieser Band überzeugen. Und das ist wieder einmal zu 100% gelungen.“

 

Noch einmal kurz zurück zu den Träumen vom Anfang: „Cannibal Nation“ wird am 19. Oktober 2012 nicht nur als Digipak und Jewel Case, sondern ebenso als digitaler Download und – mit leicht abgeändertem Cover – auch auf Vinyl veröffentlicht. Außerdem erscheint bereits Ende September die Vorab-Single ´Ice And Fire`, der Videoclip dazu ist bereits in Arbeit. Viele verschiedene Produkte also, mit denen Mob Rules bewusst ihren Stolz auf ein rundum überzeugendes Albums dokumentieren. Dirks: „Cannibal Nation“ muss man einfach gehört haben. Meiner Meinung nach ist diese Scheibe ein Paradebeispiel dafür, wie zeitlos traditionelle Musik klingen kann.“

 

MOB RULES - Cannibal Nation

AFM CD 417-2

AFM CD 417-9

Release Date: 19.10.2012

Format: CD, Ltd. Digipak


Mob Rules - Ice & Fire

AFM 417-5

Release Date: 2012-09-28

Media: Digital 2-Track


 

MOB RULES - Radical Peace

AFM CD 301-2

AFM CD 301-9

Release Date: 13.11.2009

Format: CD/ Ltd. Digipak


MOB RULES - Astral Hand - EP

AFM SG 301-5

Release Date: 09.10.2009

Format: CD


Pics:

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