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Label Geschichte AFM Records

15 Jahre sind eine lange Zeit, wenn man sich zu etwas verpflichtet fühlt. Erfolg und kontinuierliches Wachstum – auf einen Zeitraum von 15 Jahren gesehen – ist etwas, das die Musikindustrie feiern sollte.

Die Anfänge von AFM sind so bescheiden, wie es nur geht und ohne ein wirkliches Geburtsdatum. In der Mitte der 90er Jahre begann Andreas Allendörfer, das AFM-Logo auf die Plakate seiner Band SQUEALER zu drucken, um der Werbung einen professionellen Charakter zu verleihen. Die Saat war gesät: Einige Zeit später entschied sich Allendörfer, einen Schritt weiter zu gehen und gründete sein eigenes Plattenlabel. AFM Records wurde offiziell 1996 geboren und unter diesem Namen wurden Bands wie SQUEALER, FACTORY OF ART, VOLLRAUSCH und SLEEPING GODS veröffentlicht. Es gab kein Zurückblicken mehr -  außer um die Staubwolke zu sehen, die durch die wachsende Geschwindigkeit und Stärke von AFM Records entstand.

Die ersten Einflüsse auf das Label sind heute noch sichtbar: 1997 veröffentlichten die Newcomer EDGUY ihr Debütalbum über AFM und 2001 entschloss sich Frontmann Tobias Sammet dazu, sein Metal Opera Projekt AVANTASIA ebenfalls über AFM zu produzieren.
Gründungsmitglied von SAVATAGE, Zak Stevens, feierte die Rückkehr seiner eigenen Band CIRCLE II CIRCLE ebenfalls mit AFM Records und auch ACCEPT Sänger Udo Dirkschneider wählte 2004 AFM als sein musikalisches Zuhause aus.

Am 16. Januar 2005 starb Andreas Allendörfer bei einem Autoaunfall auf vereister Straße. Dieses traurige Ereignis war ein furchtbarer Schlag für das Label und die Metalgemeinde – aber das Label aufzugeben war trotzdem keine Option. So klischeebehaftet es auch klingen mag: Die Mitarbeiter von AFM gingen mit noch mehr Energie an die Sache heran – denn das wäre das gewesen, was der verstorbene Chef sich gewünscht hätte. Es ging weiter: Die AFM Mitarbeiter schufen neue Strukturen und die Metalszene profitierte von ihrer Expertise.

Viele namhafte Künstler kreuzten über die Jahre den Weg von AFM Records – DORO, SUIDAKRA, DESTRUCTION, MASTERPLAN und BRAINSTORM, um nur ein paar zu nennen. Aber das Label öffnete sich ebenfalls für neues: THE NEW BLACK, JON OLIVA’s PAIN. SOLUTION.45, STAHLMANN und A LIFE DIVIDED wirken zunächst unkonventionell, sind aber fester Bestandteil des Artist Rosters von AFM, genauso wie die Rock Veteranen SINNER.
Auch wenn AFM immer Wert auf bewährte Bands gelegt hat und auch heute noch legt, sind die Arme auch weiterhin geöffnet für Newcomer und junge Bands. Beide Seiten sind wichtig und am Ende des Tages zählt die Vielfalt.

AFM Records kann stolz sein: Das Label ist größer und stärker geworden, als irgendjemand hätte erwarten können und es zeigt keine Anzeichen, dass sich diese Einstellung jemals ändern wird.
 

Autor: Carl Begai