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Iron Savior

Titanstark ist das, was IRON SAVIOR-Mastermind Piet Sielck da mit seinen Jungs auf CD (und Vinyl) gebannt hat: ‚Titancraft‘, so der Name des mittlerweile neunten IRON SAVIOR-Albums, gibt extra Schub! Nach dem Erfolg von ‚Rise Of The Hero‘ (2014), mit dem die Band mit Platz 76 in Deutschland den größten Charterfolg ihrer bisherigen Karriere feierte, sowie den beiden Sonderveröffentlichungen ‚Megatropolis 2.0‘ (überarbeitete Neuauflage des 2007er Werkes) und der 2015 veröffentlichten Live DVD/CD ‚Live At The Final Frontier‘, steht nun in Form von ‚Titancraft‘ endlich wieder brandneues Material aus Hamburgs Premium-Metal-Schmiede zur Veröffentlichung an. Die stilistische Ausrichtung dürfte klar sein: Auch das neue Album enthält wieder sämtliche IRON SAVIOR-Trademarks und begeistert mit einer ausgewogenen Mischung aus schnellen Tracks und kraftvollen Stampfern. Einzelne Songs hervorzuheben ist im Grunde müßig, da alle neuen Kompositionen von ähnlich starker Qualität sind). Daher fiel auch die Wahl einer Single entsprechend schwer. Hier machte letztlich das furiose ‚Way Of The Blade‘ das Rennen. Novum: Zu diesem Song entsteht auch der erste „offizielle“ Videoclip der Bandgeschichte. Mastermind Piet Sielck darf man attestieren, dass ‚Titancraft‘ den wohl besten Sound aller bisherigen IRON SAVIOR-Veröffentlichungen hat - was die Strahlkraft der neuen Kompositionen nur noch verstärkt.

Die Geschichte von IRON SAVIOR begann 1996, als sich die Band in Form von Piet Sielck, Kai Hansen (Gamma Ray) und Thomen Stauch (Blind Guardian) formierte. Die zuerst nur als Projekt konzipierte Zusammenkunft wurde schnell zur richtigen Band, die traditionellen (und von NWoBHM-Größen wie Judas Priest und Iron Maiden beeinflussten) Power Metal mit Science-Fiction-Textkonzepten verband. Durch die raue und ausdrucksstarke Stimme von Sielck setzen IRON SAVIOR zusätzliche Akzente, die der Band eigenes Profil verschaffte.
1997 erschien das Debütalbum ‚Iron Savior‘, welches in der Szene viel Beachtung fand und die neue Band schnell etablierte. Mit dem Zweitwerk ‚Unification‘ gelang 1999 dann sogar erstmals der Sprung in die Top 100 der deutschen Charts. Es folgten mit ‚Dark Assault‘ (2001), ‚Condition Red‘ (2003), ‚Battering Ram‘ (2004) und ‚Megatropolis‘ (2007) weitere Studioalben. Zwischenzeitlich hatte sich auch das Line-Up geändert. Vom Gründertrio ist seit dem Ausstieg Hansens 2001 nur noch Piet Sielck übrig, der die Band und ihre Vision aber stetig auf Kurs hält.

Nach vier Jahren Funkstille melden sich IRON SAVIOR in Form von ‚The Landing‘ dann triumphal zurück und ließen zwei Jahre später mit ‚Rise Of The Hero‘ einen ebenbürtigen Nachfolger los. Für ‚Megatropolis 2.0‘ unterzog Sielck dem 2007er Album einer aufwendigen Überarbeitung und mit ‚Live At The Final Frontier‘ erschien noch im selben Jahr (2015) das von Fans lange geforderte Live-Album (DVD/CD). Aber es geht doch nichts über frische, neue Songs aus der Feder des Eisernen Retters. ‚Titancraft‘ ist der Beweis!


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