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Borealis


Kanada gilt gemeinhin nicht gerade als Wiege für Melodic Metal. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel, und so machen sich BOREALIS aus Ontario, Kanada auf, diesen Zustand zu ändern. Man sollte sich nicht davon täuschen lassen, dass die Band bisher hauptsächlich Szene-Insidern und einem eisernen Fan-Kreis bekannt ist, denn dass sie zu den größten Hoffnungsträgern des Genres gehören, beweisen BOREALIS mit ihrem neuen (dritten) Album „Purgatory“ eindrucksvoll.

Nach dem 2008 in Eigenregie veröffentlichten „World Of Silence“ und dem 2011 über Lion Music erschienenen Zweitling „Fall From Grace“ haben sich BOREALIS mit „Purgatory“ erneut weiterentwickelt und gesteigert. Die Band hat jetzt schon einen immens hohen Wiedererkennungswert. Dies ist insbesondere Sänger Matt Marinellis Organ geschuldet, das eindringlich wie ausdrucksstark die Kompositionen perfekt zur Geltung bringt. Kraftvoll und geschmeidig bahnen sich die zwölf Songs von „Purgatory“ ihren Weg in die Gehörgänge und kreieren eine atmosphärische Dichte, wie sie nur wenige Bands erzeugen können. Die teils modern-harten Riffs setzen Akzente und zeigen, dass es BOREALIS verstehen, sowohl zugänglich als auch anspruchsvoll zu sein. So verbindet sich melodischer Power Metal mit progressiven Anleihen, leicht symphonischen Elementen, düsterer Atmosphäre und einer gesunden Portion Härte. Vergleichsweise lassen sich am ehesten Bands wie Evergrey, Kamelot und Nocturnal Rites heranziehen. „Purgatory“ wurde in den Sanctuary Studios von BOREALIS Drummer Sean Dowell aufgenommen; Dowell war ebenso ausführender Engineer. Das Mastering übernahm Thomas „Plec“ Johansson (Panic Room Studio, Schweden - u.a. Scar Symmetry).

Die Geschichte von BOREALIS nimmt 2005 ihren Anfang. Schon während ihrer Findungsphase sammelten sich zahlreiche Songideen an, und so nahm die Band 2008 ihr Debütalbum „World Of Silence“ auf. In der Folge wurden BOREALIS regelmäßig als Supportact gebucht, wenn die europäischen Metal-Größen (u.a. Kamelot, Epica und Sonata Arctica) in Kanada gastierten. Im Sommer 2010 heißt die Mission: “Album #2” - das schließlich als „Fall From Grace“ im April (bzw. Mai) 2011 über Hydrant (Japan) und im Rest der Welt über Lion Music erscheint. Das Feedback ist durchgehend gut bis überschwänglich. Einladungen zu Festivals in den USA (z.B. ProgPower, Atlanta) und Europa (z. B. PPM Fest, Belgien) machen BOREALIS erstmals einem größeren Szene-Publikum zugängig. Eine US-Tour mit den legendären Saxon stellt dann den bisherigen Höhepunkt in der noch jungen Karriere von BOREALIS dar.

„Purgatory“ wird nun dass dafür sorgen, dass die Band nun den verdienten nächsten Schritt macht. Nach Veröffentlichung des neuen Albums steht für Ende August das nächste Highlight an: eine Nordamerika-Tour mit Evergrey.


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